Das waren die beliebtesten Geschenke
Donnerstag 29. Dezember 2011 von geschenk-tips
Pralinengeschenke erschlagen wieder Diabetiker und überfütterte Weihnachtsmüde
2011 wurde traditionell wieder Wein, Gebäck und Konfekt verschenkt.
Pralinen sind häufige Verlegenheitsgeschenke.
Und das, obwohl die meisten Beschenkten von sich sagen: “Ich vertrage wenig Süßes oder ich bin Diabetiker.”
Das sind die berühmten Wandergeschenke, verpackt wandern sie von Weihnachten zum Geburtstag zur nächsten Einladungsfeier. Bis sie endlich einer aufmacht und feststellt: “Oha, das Ding war schon länger unterwegs.”
Ein neuer Trend sind Obstkörbe, Foto-CDs oder Duschgel und Seife.
Das kommt anscheinend recht gut an.
Man kann feststellen: Obst ist gesund und eine tolle Pralinenalternative. Foto-CD`s lieben vor allem alle Omas, Tanten und Verwandte, gerade wenn man dann die süßen Kleinen in allen Lebenslagen endlich mal zu Gesicht bekommt. Auch in der Clique ist eine Foto-CD für alle vom letzten Gemeinschafts-Hüttenurlaub die Spitzenidee.
Bei Duftsachen lieben Damen tatsächlich Duschgel, Seifen, Parfum, Duftöle fürs Lämpchen oder den Duftstein.
Wichtig ist nur immer: Hinhören, was für ein Duft ist der Favorit. Lieber herb, süß oder fruchtig? Vielleicht dann einfach nachfragen oder sich im Bad umschauen, was dort steht.
Selbstgemachtes war der Renner
Aktuell waren wieder Selbstgestricktes und Selbstgemachtes.
Auf der Beliebtheitsskala liegen ganz oben:
- Strickschals und Mützen,
- Stricksocken,
- selbstgemachte Seifen und Badesalze,
- selbstgemachte Marmeladen, eingelegtes Obst, Gemüse und Chutney.
Noch was: Megabeliebt sind die alljährlichen Fotokalender.
Auf der Buh-Liste noch vor den Pralinen rangiert das Lieblingsgeschenk vieler Ehemänner, das praktische Haushaltsgerät. Natürlich brauchen die Mamas und Ehefrauen was Praktisches für den Alltag. Aber lieber als alle Trockner, Waschmaschinen und Mixer hätten sie mal etwas das zu Herzen geht.
Ein Geschenk, das zeigt, daß sich der andere Gedanken gemacht hat, sich Mühe gibt, weil man ihm wichtig ist, das ist wiegesagt “der Renner”.
Es kann ein Lieblingsduft, eine CD mit Lieblingsmusik, die Einladung ins gemeinsame Lieblingslokal sein.
Oder eben traditionell ein herrliches Pflänzchen im schönen Übertopf oder Blumen.
Das Ziel eines jeden Geschenkes ist:
- Liebe und Wertschätzung zeigen,
- dem anderen eine Freude machen,
- Zeit, Muße, Zuwendung schenken.
Auch Kinder kann man nicht erfreuen, wenn sie von allen Seiten zugemüllt werden mit einem Zuviel an Plastikschrott. Sie brechen unter den Konsummassen zusammen und schreien, kotzen, heulen.
Daher der Experten-Tipp: wenige, gezielte Geschenke in Absprache mit allen Familienangehörigen.
Kinder erfreuen, nicht überfordern!
Wichtig sind:
- entspannende Festtagsrituale in denen das erfreuliche Schenken eingebunden ist wie ein Dessert beim Menü,
- individuelle Geschenke, die zu Herzen gehen,
- Geschenke, die Liebe und Freude ausdrücken,
- wenige gute Geschenke, die passen statt viel Krempel, der nach Feiertagsschluß mit Stress umgetauscht wird,
weitergeschenkt wird oder weggeworfen oder einstaubt und die Wohnung zumüllt.
Also Achtung beim Geschenkekauf!
Erst mal überhaupt die Frage:
Sollen wir uns etwas schenken?
Dann vielleicht doch lieber eine wunderschöne Karte, ein schönes Foto von der Familie oder etwas Selbstgemachtes, das kommt fast immer gut an. Qualität statt Quantität!
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